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Fokus Ernährung: Eine interprofessionelle Herausforderung

Save the Date: 04. Juli 2026, 10:00 - 15:00 Uhr, Hotel Franz, Essen

Programm & Anmeldung Rückblick 2025

GESUND AUFWACHSEN
IM REVIER!

Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wird immer mehr zu einem gemeinsamen Anliegen des Ruhrgebietes und des Landes NRW.

Hierzu soll auch diese Internet-Seite beitragen, in deren Mittelpunkt aktuelle Initiativen und Aktivitäten im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit veröffentlicht werden.

Als Plattform zum interdisziplinären Austausch dient der jährliche Kongress.

Medizinischer Kinderschutz

Besuchen Sie auch unsere MeKidS.best Homepage. Ein Innovationsfondsprojekt zum Medizinischen Kinderschutz, welches sich im Rahmen der MedEcon Initiative GESUND AUFWACHSEN IM REVIER! entwickelt hat.

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Programm

Kongress für Kinder- und Jugendgesundheit am 4. Juli 2026

Wie gewohnt starten wir nach einem Kaffee dann im Plenum für alle Teilnehmenden gemeinsam.

09:30

Ankommen und Netzwerken

10:00

Begrüßung

10:30

Die Keynote und das genaue Programm werden in Kürze finalisiert.

Foren

Kongress für Kinder- und Jugendgesundheit am 4. Juli 2026

Nach der Mittagspause bieten drei parallele Foren die Möglichkeit, einzelne Themenaspekte weiter auszuführen.

1: Essverhalten im Spannungsfeld psychischer Belastungen und gesellschaftlicher Einflüsse

Essverhalten von Kindern und Jugendlichen ist eng mit ihrem psychischen Wohlbefinden verknüpft. Leistungsdruck, soziale Ungleichheit, familiäre Belastungen sowie gesellschaftliche Körperideale und soziale Medien prägen zunehmend den Umgang mit Essen. Psychische Belastungen können sich in restriktiven Essmustern, emotionalem Essen oder Essstörungen zeigen und wirken sich nachhaltig auf Gesundheit, Selbstwert und soziale Teilhabe aus. Gleichzeitig sind betroffene Kinder und Jugendliche häufig mit Scham, Stigmatisierung und fehlenden Unterstützungsangeboten konfrontiert.

Das Forum rückt die psychischen Dimensionen von Ernährung in den Mittelpunkt und lädt dazu ein, gemeinsam zu diskutieren, wie Prävention, frühe Unterstützung und angemessene Versorgungsstrukturen gestaltet werden können.

2: Prävention: Von der individuellen Entscheidung zur fairen Ernährungsumgebung

Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen entsteht nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit ihrem sozialen, ökonomischen und räumlichen Umfeld. Bildungsstand, Einkommen, Verfügbarkeit von Lebensmitteln sowie die Gestaltung von Kitas, Schulen und Wohnquartieren prägen maßgeblich, was im Alltag möglich ist. Gesundheitsförderliches Ernährungsverhalten ist daher weniger eine Frage individueller Disziplin als vielmehr abhängig von strukturellen Rahmenbedingungen, die gesunde Entscheidungen erleichtern oder erschweren. Ungleiche Ernährungsumgebungen tragen dazu bei, dass sich soziale Unterschiede in Gesundheit früh verfestigen.

Das Forum nimmt diese Zusammenhänge in den Blick und lädt dazu ein, gemeinsam zu diskutieren, wie Prävention wirksam gestaltet werden kann, wenn Verhaltensansätze mit strukturellen Veränderungen in Lebenswelten zusammengedacht werden. Im Fokus stehen interprofessionelle Perspektiven sowie die Frage, wie faire Ernährungsumgebungen geschaffen werden können, die Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer sozialen Lage unterstützen.

3: Ernährung im Kontext chronischer Erkrankungen

Chronische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter verändern den Blick auf Prävention. Wenn eine Erkrankung bereits besteht, geht es nicht mehr nur um Vorbeugung, sondern darum, wie Kinder und Jugendliche im Alltag begleitet, stabilisiert und langfristig unterstützt werden können. Ernährung spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie den Krankheitsverlauf beeinflussen und das Risiko für Folgeerkrankungen mitprägen kann. Diese Bedeutung beschränkt sich nicht auf einzelne Krankheitsbilder, sondern betrifft ein breites Spektrum chronischer Erkrankungen und dies von kardiovaskulären Risiken über Diabetes bis hin zu onkologischen Erkrankungen.

Das Forum rückt Ernährung als Bestandteil der Begleitung chronisch erkrankter Kinder und Jugendlicher in den Mittelpunkt und lädt dazu ein, gemeinsam zu diskutieren, wie sekundärpräventive Ansätze, interprofessionelle Zusammenarbeit und unterstützende Versorgungsstrukturen gestaltet werden können, um Kinder und Familien im Alltag zu entlasten.

Anmeldung

Kongress für Kinder- und Jugendgesundheit am 4. Juli 2026

Die kostenlose Teilnahme gewährleistet ein breit gefächertes Plenum unterschiedlichster Professionen.

Partner des Ruhrgebietskongresses zur Kinder- und Jugendgesundheit 2025