Gesund aufwachsen im Revier

Spende für die onkologische Kinderstation im Klinikum Dortmund

Dortmunder spendet zu seinem 40. Geburtstag rund 1500 Euro an das Westf. Kinderzentrum

Der gebürtige Dortmunder und Fachanwalt für Arbeitsrecht Philip Khoury verzichtet auf Geschenke und unterstützt stattdessen die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in seiner Heimatstadt. Das Geld soll vorrangig für die Kinderkrebsstation genutzt werden. Entgegengenommen wurde die Spende von Prof. Dr. Dominik Schneider (Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin) und Barbara Drewes (Fundraising).

Es war zwar sein 40. Geburtstag, aber in den Mittelpunkt wollte er etwas anderes stellen: Philip Khoury hat seine Verwandten und Freunde gebeten, ihn nicht zu beschenken. Stattdessen hat er Spenden für das Westfälische Kinderzentrum gesammelt. „Bevor ich die fünfzehnte Flasche Wein geschenkt bekomme, wollte ich lieber etwas Gutes tun“, sagt Khoury. „Die Klinik sollte zudem selbst entscheiden dürfen, wofür sie das Geld am dringendsten benötigt. Dass es nun auf der Kinderkrebsstation zum Einsatz kommt, freut mich sehr.“ Seinen Einsatz für die Kleinsten möchte er auch zukünftig fortsetzen: Über das Klinikum Dortmund wurde er auf den Verein leukämie- und tumorerkrankter Kinder e.V. aufmerksam, in dem er sich nun ehrenamtlich betätigen will.

Ein langer Krankenhausaufenthalt bedeutet besonders für junge Patienten, dass sie aus ihrem gewohnten Alltag herausgerissen werden. „Wir möchten den Kindern deshalb während ihres Aufenthaltes möglichst umfangreich helfen“, sagt Prof. Schneider. „Sie sollen sich nicht nur gut behandelt, sondern auch gut aufgehoben fühlen. Um das zu erreichen, bieten wir unterschiedlichste Therapien an.“ Darunter fallen u.a. die Musik- und die Spieletherapie, die, wie viele andere Projekte im Westfälischen Kinderzentrum, rein spendenfinanziert und somit auf Unterstützung angewiesen sind.

Das Westfälische Kinderzentrum im Klinikum Dortmund gehört zu den größten Behandlungszentren in Deutschland. Von Extrem-Frühchen bis zum 18. Lebensjahr des Patienten bietet das Zentrum in einem interdisziplinären und ganzheitlichen Ansatz Diagnostik und Therapien bei vielen schweren Erkrankungen an und sucht stets nach Möglichkeiten, die Familien der Betroffenen aktiv einzubeziehen.


Erstellt am Dienstag, 12. März 2019, 14:44 Uhr