Gesund aufwachsen im Revier

Kindern mit Nierenerkrankungen helfen

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Dr. Stefanie Weber erhält hochdotierten Preis

PD Dr. Stefanie Weber von der Klinik für Pädiatrie II am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) wurde Ende September auf der 47. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie in Porto, Portugal, für ihre wissenschaftliche Arbeit geehrt. Ausgezeichnet wurde die Wissenschaftlerin der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen für ihre Forschung auf dem Gebiet der Nephrogenetik und für den Aufbau eines Europäischen Registers für angeborene Nierenerkrankungen. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert.

Die Pädiatrische Nephrologie befasst sich mit Kindern und Jugendlichen, die unter Erkrankungen der Nieren, der ableitenden Harnwege und der Blase leiden. Diese können sowohl erworben werden, als auch genetisch bedingt sein. Im Zentrum der Nephrogenetik steht die Suche nach genetischen Ursachen von angeborenen Nierenerkrankungen. „Dies ist zum einen wichtig für das Verständnis der Pathophysiologie und Entstehung der Erkrankungen, zum anderen aber auch für die Therapie der Patienten und die Beratung betroffener Familien“, erläutert Dr. Stefanie Weber.

Über das europäische Register für angeborene Nierenerkrankungen sollen sowohl in der Erforschung dieser Krankheitsbilder, als auch in der Therapie der Patienten weitere Fortschritte erreicht werden. Dieses soll voraussichtlich bereits 2015 an den Start gehen.

Stefanie Weber ist seit 2013 Mitglied des Councils der Europäischen Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie und Sprecherin der Arbeitsgruppe für angeborene Nierenerkrankungen.


Erstellt am Mittwoch, 1. Oktober 2014, 10:58 Uhr