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Nach WM-Aus: Kehrt König Otto jetzt auf die Trainerbank zurück?

Natürlich nicht – doch der Schirmherr der Aktion „Ein Tor – ein Lächeln“ freut sich über 14 deutsche Tore und damit 47.600 Euro für die Klinikclowns

Eine Trainerrückkehr gibt es nicht zu vermelden – dafür aber ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann: Auch wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft nach dem Elfmeterschießen gegen Paraguay aus der Weltmeisterschaft ausgeschieden ist, war das Turnier für die Klinikclowns in der Kinderklinik der Universitätsmedizin Essen ein voller Erfolg. Mit der Mitmach-Spendenaktion „Ein Tor – ein Lächeln!“ der Stiftung Universitätsmedizin kamen für die 14 von der deutschen Mannschaft erzielten Tore insgesamt 47.600 Euro zusammen – nicht Weltmeister, aber weltmeisterlich gespendet.

Die Erlöse der Spendenaktion „Ein Tor – ein Lächeln“ kommen der Finanzierung der Klinikclown-Besuche zugute. Fotos Stiftung Universitätsmedizin

Bei der Aktion konnten Privatpersonen, Unternehmen und Vereine im Vorfeld d er WM einen selbst gewählten Betrag pro Tor der deutschen Nationalmannschaft spenden. Im Schnitt kamen so rund 3.400 Euro pro deutschem Treffer zusammen – ein Ergebnis, das zeigt: Auch wenn der Pokal ausblieb, war die Spendenlaune ungebremst.

Otto Rehhagel ist Schirmherr der Aktion der Stiftung Universitätsmedizin. Fotos Stiftung Universitätsmedizin

„Eine Rückkehr auf die Trainerbank steht bei mir nicht an – aber ein Ergebnis wie dieses nehme ich jederzeit gerne entgegen“, sagt Otto Rehhagel, Schirmherr der Aktion „Ein Tor – ein Lächeln“ und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Universitätsmedizin, mit einem Augenzwinkern. „Im Ernst: Die Spendenbereitschaft, die wir auch in diesem Jahr wieder erlebt haben, ist alles andere als selbstverständlich. Ich konnte mich bei Besuchen in der Kinderklinik selbst davon überzeugen, wie sehr sich die Kinder freuen, wenn die Clowns vorbeikommen. Für einen Moment scheint die Krankheit vergessen. Daher war es für mich auch diesmal eine Ehrensache, wieder dabei zu sein.“

Die Klinikclowns besuchen regelmäßig die jungen Patientinnen und Patienten in der Essener Kinderklinik. Mit Musik, Humor, kleinen Zaubertricks und viel Einfühlungsvermögen schaffen sie Momente, in denen Sorgen und Ängste für einen Augenblick in den Hintergrund treten. Da dieses Angebot über die medizinische Grundversorgung hinausgeht, ist es vollständig auf Spenden angewiesen.

„Mit ‚Ein Tor – ein Lächeln!‘ haben wir auch dieses Mal die Begeisterung rund um die Weltmeisterschaft genutzt, um gemeinsam etwas Gutes zu bewirken“, sagt Dr. Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Universitätsmedizin. „Das Ergebnis von 47.600 Euro zeigt, wie viele Menschen bereit waren, ihre Fußballbegeisterung mit einem konkreten Beitrag für kranke und schwerstkranke Kinder zu verbinden. Allen Spenderinnen und Spendern danken wir von Herzen.“

Die Erlöse der Aktion fließen vollständig in die Finanzierung der Klinikclown-Besuche in der Kinderklinik der Universitätsmedizin Essen.

Veröffentlicht am Mittwoch, 1. Juli 2026

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