Gesund aufwachsen im Revier

TSC (tuberöse Sklerose)-Netzwerk

TSD_Logo_3Bei der Tuberösen Sklerose handelt es sich um eine Multisystemerkrankung, die zur Gruppe der Seltenen Erkrankungen gehört und ein interdisziplinäres und altersübergreifendes Betreuungskonzept erfordert. Aus diesem Grunde haben sich die Kliniken der Universitäten Bochum, Essen und Witten-Herdecke (Standort Datteln) zusammengeschlossen, um die Patienten mit ihrem vielfältigen Krankheitsbild durch ein Expertenteam auf Grundlage aktueller wissenschaftlichen Erkenntnisse optimal betreuen zu können. Damit stellen sie eine flächendeckende Versorgung von TSC-Patienten innerhalb der Region sicher.

TSC-Betroffene im Ruhrgebiet können somit auf drei universitäre Versorgungseinrichtungen zurückgreifen, die sich durch eine jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit, ihre räumliche Nähe und viele klinische und wissenschaftliche Überschneidungspunkte auszeichnen. Die ganz im Sinne der Patienten verfolgte Strategie der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit ermöglicht dabei auch eine unproblematische Übernahme von Kindern und Jugendlichen in die Einrichtung der Erwachsenenmedizin. Regelmäßige Fallkonferenzen und enger wissenschaftlicher Austausch untereinander verbessern darüber hinaus die Versorgung der Patienten mit Tuberöser Sklerose. Der Zusammenschluss ermöglicht zudem die Durchführung gemeinsamer klinischer Forschungsvorhaben und die Überprüfung neuer Behandlungsstrategien.

Während erwachsene Betroffene in den Kliniken für Neurologie und Dermatologie am St. Josef-Hospital der Ruhr-Universität Bochum betreut werden, ist die Kontrolle und Behandlung von nephrologischen Symptomen im Kindes- und Jugendalter schwerpunktmäßig im Universitätsklinikum Essen verortet. Neuropädiatrisch sind Patienten an allen drei Einrichtungen in guten Händen und erhalten dort eine umfassende und individuelle Versorgung.

Das TSC-Zentrum Ruhr ist vor diesem Hintergrund auch in das Netzwerk der TSC-Zentren der Bundesrepublik Deutschland integriert und unterhält vielfältige Kontakte zu nationalen und internationalen Spezialisten.

Weitere Informationen erhalten Sie aus diesem Flyer


Erstellt am Montag, 24. November 2014, 15:05 Uhr