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GPR-Jahrestagung 2015

Donnerstag, 10. September 2015 bis Samstag, 12. September 2015

52. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie

Einladung

„Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt,
ist es besser, viel besser als man glaubt.“
Herbert Grönemeyer

Wer kennt sie nicht, die ersten Zeilen der 1984 erschienenen, inoffiziellen Hymne Bochums? Was Herbert Grönemeyer vor mehr als dreißig Jahren über seine Heimatstadt schrieb, hat noch heute seine uneingeschränkte Gültigkeit und so laden wir Sie sehr herzlich ein, vom 10. bis 12. September 2015 die 52. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie in Bochum – der „Perle im Revier“ – zu besuchen. Die Veranstaltung findet statt im neuen Hörsaalzentrum des St. Josef-Hospitals, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum, welches direkt am idyllischen Stadtpark und dennoch sehr verkehrsgünstig gelegen ist.

Neben dem obligatorischen wissenschaftlichen Programm möchten wir unseren Gästen Übersichtsvorträge zu kinderradiologisch relevanten, aktuellen Themen anbieten, die bewusst auch Berührungspunkte mit den Nachbardisziplinen einschließen. Namhafte nationale und internationale Experten werden dabei folgende Schwerpunkte präsentieren: Fetale Diagnostik (MRT, Sonographie) und Therapie, Stoffwechselerkrankungen, Bildgebung beim schwer verletzten Kind, thorakale Bildgebung (Lunge, Herz), radiologische Interventionen beim Kind (Hirngefäße, Lungengefäße) und funktionelle MRT-Bildgebung. Darüber hinaus wird der Lehrstuhlinhaber für Medizintechnik an der Ruhr-Universität Bochum, Herr Prof. Dipl.-Ing. G. Schmitz, einen Vortrag über neue Perspektiven in der Ultraschalldiagnostik halten. Einen für die tägliche Arbeit mit unseren kleinen Patienten ausgesprochen wichtigen Bereich wird Frau Dr. Cramer, Fachanwältin für Medizinrecht, mit ihrem Referat zu juristischen Aspekten in der Kinderradiologie ansprechen. Die Themen der Tagung werden damit auch 2015 wieder Anlass für lebhafte Diskussionen im gemeinsamen kollegialen Austausch geben können.

Abgerundet wird unser Kongress durch einen Fortbildungskurs für Ärzte am Mittwoch (09.09.2015) mit dem Thema „Traumadiagnostik bei Kindern und Jugendlichen“, zu dem neben Kinderradiologen und Radiologen auch die Kollegen der Pädiatrie, Chirurgie, Notfallmedizin etc. sehr herzlich eingeladen sind und durch eine ganztägige, thematisch breit gefächerte MTRA-Fortbildung am Freitag (11.09.2015).

Die Stadt Bochum als Zentrum des mittleren Ruhrgebiets hat sich nach dem Niedergang des Bergbaus zu einem bedeutenden Dienstleistungsstandort entwickelt und beherbergt heute neben der 1962 gegründeten Ruhr-Universität – mit über 40.000 Studierenden eine der größten Universitäten Deutschlands – auch den Gesundheitscampus NRW, ein Zentrum medizinischer und wissenschaftlicher Kompetenz des Landes mit einzigartiger Wissensverdichtung in der gesundheitsbezogenen Forschung und Entwicklung.

Der Blick auf die Landkarte zeigt, dass Bochum wie eine Spinne im Netz inmitten des dichtesten und leistungsfähigsten Verkehrsnetzes in Nordrhein-Westfalen liegt. Aus welcher Richtung man auch anreist: der Veranstaltungsort unseres Kongresses ist problemlos und schnell zu erreichen. Gekreuzt wird Bochum in Nord-Süd-Richtung von der A43/A1 (Hamburg-Köln), in der Ost-West-Achse von der A40/A44 (Niederlande-Kassel). Zudem sind in kürzester Zeit weitere wichtige Autobahnen zu erreichen: A2/A3 (Niederlande-Oberhausen-Hannover), A42 (Oberhausen-Dortmund), A45 (Dortmund-Frankfurt), A46 (Wuppertal-Düsseldorf) und A52 (Essen-Düsseldorf).

Der Hauptbahnhof Bochum liegt an der Bergisch-Märkischen Strecke, eine der meist befahrenen Fernstrecken der Deutschen Bahn; er wird täglich von rund 60 Euro- und Intercitys angefahren. Der öffentliche Personennahverkehr garantiert größte regionale Mobilität im Ruhrgebiet. Er unterhält ein überaus dichtes Netz von Bussen und Bahnen sowie von Schnellbahnen in alle Richtungen und in dichten Taktfolgen.

Der Flughafen Düsseldorf ist von Bochum aus in 45 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Die Bahn benötigt für die Strecke 35 (ICE und Regionalexpress) bzw. 55 Minuten (S-Bahn). Linienflüge von und nach Leipzig, Dresden, Berlin, München, Nürnberg und Stuttgart werden zudem über den nahe gelegenen Regionalflughafen Dortmund angeboten.

Für den Besucher Bochums bieten sich neben einer Reihe touristischer Attraktionen zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten – von der Pension bis zum 5-Sterne-Hotel. Die Hotels, mit denen wir Sonderkonditionen für Besucher unserer Veranstaltung vereinbart haben, liegen in unmittelbarer räumlicher Nähe zum Kongressort.

Den Begrüßungsabend am Donnerstag werden wir am Hörsaalzentrum ausrichten, wo ausreichend Gelegenheit sein wird, den Auftakt der Jahrestagung zu feiern und die persönlichen Kontakte zu vertiefen.

Angrenzend an die südlichen Stadtteile Bochums liegt Hattingen/Ruhr, jahrzehntelang überregional bekannt für die Henrichshütte, ein 1854 gegründetes Hüttenwerk. Nachdem der letzte Hochofen der Anlage im Jahr 1987 stillgelegt wurde, findet sich auf dem ehemaligen Hüttengelände jetzt das Restaurant „Henrichs“, aus dessen Gastraum im Obergeschoss man eine beeindruckende Sicht auf die ehemalige Maschinenhalle genießt. Hier wird am Freitag der Gesellschaftsabend in authentischem Industrieambiente stattfinden – wir freuen uns auf einen Abend mit gutem Essen und Trinken, Livemusik und Tanz …

In der Hoffnung auf eine gelungene Jahrestagung und einen in jeder Hinsicht bereichernden Austausch mit allen anwesenden Kolleginnen und Kollegen möchten wir Sie hiermit sehr herzlich nach Bochum einladen! Seien Sie unsere Gäste im Zentrum des „Ruhrpotts“ und lassen Sie sich von der einzigartigen Atmosphäre der Region und der Herzlichkeit der hier lebenden Menschen begeistern!

Christoph M. Heyer & Leo Rossler

Donnerstag, 9. April 2015